Paper Republic Grand Voyageur aus Leder

Paper Republic Grand Voyageur aus Leder

Auf den ersten Blick erinnert das Grand Voyageur von Paper Republic an die bekannten Traveler’s Notebooks von Midori. Lederumschlag, Gummiband, eingelegte Hefte. Das Grundprinzip ist ähnlich und das ist nichts Schlechtes. Die Idee funktioniert einfach.

Was sofort auffällt, ist das Leder. Es wirkt ruhig, griffig und angenehm natürlich. Vor allem riecht es nicht nach Chemie oder beschichtetem Kunstleder, sondern tatsächlich einfach nach Leder. Das klingt banal, ist es aber nicht. Gerade bei günstigeren Einbänden erlebt man oft das Gegenteil.

Das Grand Voyageur nutzt ein elastisches Band im Inneren, um die einzelnen Hefte zu halten. Der Aufbau erinnert stark an Midori beziehungsweise Traveler’s Notebooks allgemein. Auch Reisepass, lose Papiere oder kleine Notizen lassen sich schnell unterbringen.

Die Hefte selbst sind schlicht gehalten. In meinem Fall eines mit Blanko-, eines mit linierten Seiten. Zusammen mit dem Lederumschlag entsteht daraus weniger ein klassisches Notizbuch als eher ein Begleiter für unterwegs.

Auf dem Cover ist ein kleiner Drachenkopf eingeprägt, das Logo von Paper Republic. Die Prägung könnte etwas stärker ausfallen, aber sie passt gut zur zurückhaltenden Gestaltung.

Auch die Verpackung gefällt mir. Kein unnötiges Plastik, keine aufwendige Inszenierung. Eine einfache Schachtel, dazu ein kleiner Zettel im Stil eines alten Reiseetiketts. Das wirkt stimmig und unaufgeregt.

Mit der Zeit bekommt das Leder Gebrauchsspuren, wird weicher und verändert seine Oberfläche. Genau das macht solche Notizbücher interessant. Sie bleiben nicht einfach neu, sondern entwickeln mit der Nutzung ihren eigenen Charakter.

Das Grand Voyageur ist deshalb weniger ein perfektes System als vielmehr etwas, das man gerne benutzt und mitnimmt.


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