
Burgturm ist meine Seite für das, was beim Lesen, Schreiben, Spielen und Unterwegssein auffällt. Auf Papier, am Bildschirm, im Alltag und am Schreibtisch. Bücher, Comics, Graphic Novels, Geräte, Notizen, Spiele, Orte, manchmal auch ein Hotelzimmer oder ein Gegenstand, der länger liegen bleibt als geplant.
Ich heiße Marcus, meist einfach Mac, lebe in Berlin und schreibe seit vielen Jahren online. Burgturm begleitet mich dabei schon lange. Nicht als festes Konzept, eher als gewachsene Seite mit alten Schichten, Umwegen und wechselnden Interessen.
Der Burgherr
Geboren wurde ich in Minden. Einen Teil meiner Kindheit habe ich in Pino Torinese und Chieri in Italien verbracht. Orte, Sprache und Bilder waren dadurch früh nicht nur Kulisse. Sie haben sich eingeprägt.
Mein Vater war der Schriftsteller, Texter und Creative Director Thomas R. P. Mielke. Bücher, Entwürfe, Sätze und Bilder gehörten bei uns zum Alltag. Nicht als großes Programm, sondern weil sie einfach da waren.
Mein eigener Weg war nie gerade. Konditor, Restaurierung historischer Gebäude, Botanischer Garten Berlin, Werbung, Film- und Medienproduktion, digitale Projekte. Vieles davon hatte mit Gestaltung zu tun. Mit Oberflächen, Material, Licht, Bildern, Texten und der Frage, wie etwas wirkt, wenn man länger hinsieht.
Themen auf Burgturm
Seit etwa 1995 schreibe und publiziere ich online. Burgturm ist daraus nicht als Magazin entstanden. Die Seite ist gewachsen, hat sich verändert und einiges behalten, was nicht mehr ganz sauber in eine Schublade passt.
Hier stehen Texte über Bücher, Comics, Graphic Novels, Spiele, Geräte, Notizen, Schreiben, E-Ink, Papier, Bildschirm und gelegentlich auch Orte. Nicht als vollständige Berichterstattung. Eher aus Gebrauch, Lesen, Arbeit, Reise oder Schreibtisch heraus.
Mich interessieren Bücher als Texte und als Gegenstände. Comics als Bilderzählung. Spiele als Räume, Systeme und Stimmungen. Geräte nicht zuerst über Datenblätter, sondern darüber, wie sie sich im Alltag verhalten. Ein Stift in der Tasche. Ein E-Reader im Zug. Ein Buch auf dem Tisch. Ein Bildschirm bei schlechtem Licht.
Warum es Burgturm.de noch gibt
Burgturm begann mit Burgtürmen. Mit Bildern, Orten, alten Mauern und der Lust, Dinge festzuhalten. Später kamen Bücher dazu, dann Comics, Spiele, digitale Werkzeuge, Reisen, Notizen und Geräte.
Die Seite ist nicht mehr das, womit sie angefangen hat. Der Name ist geblieben. Er passt noch immer besser als ein sauber erklärender Titel.
Burgturm ist kein Technikblog, kein Buchblog, kein Gamingmagazin und kein Reisetagebuch. Eher ein Ort für Texte über Dinge, die gelesen, gespielt, getragen, benutzt, angeschaut oder nach Jahren wieder hervorgeholt werden.
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Grafik: Bela Sobottke
