Stift, Papier und digitale Notizen

Stift, Papier und digitale Notizen

Stift und Papier bleiben das Maß aller Dinge, wenn es darum geht, Gedanken festzuhalten und kreativ zu sein.*

Manchmal gibt es diese Momente, in denen ich an meinem Schreibtisch stehe und einfach innehalte. Stifte, Bleistifte, Füllfederhalter, Kugelschreiber. Notizbücher, Farben, Pinsel, Lineale. Dinge, die mich seit Jahrzehnten begleiten. Die Grundlage meiner Arbeit. Mit ihnen habe ich geschrieben, gezeichnet, gedacht.

Auch heute haben sie nichts von ihrer Faszination verloren. Sie sind Teil meines Alltags geblieben. Und immer wieder kommt dieser Gedanke: mehr damit machen.

Ich mag gutes Design, hochwertige Werkzeuge und die Ruhe, die sie mitbringen. Deshalb wird es auf BURGTURM wieder stärker um Stift und Papier gehen. Nicht als Rückblick, sondern als Teil der Gegenwart.

Gleichzeitig hat sich etwas verschoben. Notizen entstehen nicht mehr nur analog. Digitale Werkzeuge treten hinzu. E-Ink-Notebooks tauchen immer wieder auf, wenn es um digitales Notieren ohne Ablenkung geht. Ich nutze aktuell keines, beobachte die Entwicklung aber aufmerksam.

Gerade bei umfangreicheren Projekten zeigt sich, warum. Notizen, Skizzen, Recherchen – vieles lässt sich digital besser ordnen und sichern. Eine externe SSD ist dabei kein Ersatz, sondern eine Ergänzung: ein Ort für Material, das weiterverarbeitet wird.

Analog und digital stehen für mich nicht im Widerspruch. Stift und Papier bleiben unersetzlich. Aber digitale Werkzeuge können den Prozess erweitern.

Vielleicht ist das nächste Notizbuch kein Notizbuch mehr.

*So schrieb ich es mal vor einigen Jahren.


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