Endlich habe ich mich in den letzten Tagen durch das Buch „Utas Truckstop“ gearbeitet, bzw. gelacht und geschmunzelt.
Eine Sammlung von Comics aus 14 Jahren von Bela Sobottke, die ursprünglich in der Zeitschrift On Tour erschienen sind. Die Sammlung vereint auf 60 Seiten die Entwicklung und den Charme der Figuren rund um den Truckstop, den die Hauptfiguren Kurt, Charlie, Uta und viele andere skurrile Charaktere bevölkern.
Der Truckstop selbst wird nicht einfach als Rastplatz für Fernfahrer dargestellt, sondern als Ort, an dem die Charaktere ihre eigenen, oft sehr persönlichen Geschichten erzählen. Besonders Uta, die in der Serie als Kummerkasten, Gewissen und mütterliche Freundin fungiert, zeigt eine tiefere Dimension, die von Sobottke liebevoll und mit warmherzigem Humor gezeichnet wird. Ihre Rolle als zentrale Anlaufstelle für die Sorgen der anderen lässt den Truckstop wie einen Mikrokosmos erscheinen, in dem sich nicht nur die Gedanken und Probleme der Fernfahrer manifestieren, sondern auch ein Gemeinschaftsgefühl entsteht.

Was den Charme dieses Comics ausmacht, ist die Mischung aus alltäglichen und sehr speziellen Themen, die dennoch nie ihre menschliche Wärme verlieren. Es sind die kleinen Details und der liebevolle Umgang mit den Figuren, die dem Werk seine Authentizität verleihen.
Die 60-Seiten-Comic-Sammlung für Fans von humorvollen und nachdenklichen Comics bietet mehr als oberflächliche Unterhaltung. „Utas Truckstop“ ist ein wunderbarer Sammelband, der hinter die Kulissen des Truckstop-Alltags blickt und dabei die kleinen Geschichten des Lebens einfängt – mit viel Herz und einer Prise skurrilem Charme. Ein spannendes, unaufgeregtes Lesevergnügen.
Fazit: „Utas Truckstop“ ist ein herzerwärmendes Werk, das alltägliche Geschichten unaufdringlich und fesselnd erzählt. Ein Highlight für Comic-Fans und Liebhaber gut gezeichneter, humorvoller Geschichten.
Vielen Dank Bela!
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