Journal und Erinnerungen
Persönliche Rückblicke, Projekttexte, Erinnerungen, Haltungen und kleinere Notizen, die nicht in eine engere Rubrik gehören.
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Wer schrieb eigentlich noch analog

Es gibt Szenen, die schreibt man nicht nur, weil sie zur Geschichte passen. Man schreibt sie, weil etwas Eigenes darin steckt. Nicht eins zu eins. Nicht als Tagebuch. Aber als Material, das man kennt. Der folgende Text ist ein kleiner Auszug aus einer Geschichte, die ich geschrieben habe. Der Roman ist keine Autobiografie, aber diese…
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LAMY swift Tintenroller im Alltag

LAMY gehört für mich seit Jahren zu den Marken, wenn es ums Schreiben geht. Der swift ist dabei ein Modell, das mir immer wieder begegnet ist. Nicht laut, aber eigenständig. Der LAMY swift in „rubinblack“ wirkt auf den ersten Blick zurückhaltend. Ein dunkler, leicht rötlicher Ton, irgendwo zwischen Braun und Metall. Die Oberfläche ist satiniert,…
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Zwischen reMarkable Paper Pro, Supernote Manta und BOOX Note Air5 C

Bei der Beschäftigung mit aktuellen E-Ink-Geräten stößt man früher oder später auf die gleichen Namen:reMarkable Paper Pro und BOOX Note Air5 C. Etwas später kommen dann noch Supernote Manta und das PocketBook InkPad One hinzu. Auf den ersten Blick wirkt vieles austauschbar. Dünne Geräte, Stift, E-Ink. Schreiben oder Lesen, mehr scheint es nicht zu sein.…
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Der Schreibtisch als Werkzeug

Dieser Schreibtisch, an dem ich gerade diese Zeilen schreibe, steht unter dem Dach eines Hauses in Berlin. Er ist mein zentraler Punkt. Meine Kreativschmiede. Er ist alt und nicht wirklich ansehnlich. Und doch ist er das Arbeitsfeld, manchmal auch ein Schlachtfeld, das ich täglich nutze. Für Designs, für Texte, für die Arbeit an Burgturm, Waldlandmeer…
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Warum mich Notizbücher bis heute begleiten

Notizbücher begleiten mich schon sehr lange. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Büchern aufgewachsen bin. Lange bevor ständig Bildschirme um Aufmerksamkeit konkurrierten, waren Papier, Seiten und handschriftliche Notizen für mich selbstverständlich. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Ich mag Notizbücher nicht aus Nostalgie, sondern weil sie erstaunlich gute Werkzeuge sind. Sie funktionieren ohne…
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Die Stille danach

Eineinhalb Jahre später ist die Stille eine andere. Nicht mehr nur als Bruch, sondern als etwas, das sich eingerichtet hat. Nach dem letzten Tier bleibt etwas zurück, das sich nicht sofort benennen lässt. Es ist nicht nur die Abwesenheit von Geräuschen. Kein leises Auftreten mehr, kein Rascheln, kein zufälliges Streifen am Tischbein. Auch nicht nur…
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Fragmente eines Lebens

Ich wollte das schon lange festhalten. Immer wieder habe ich es verschoben und dann wieder vergessen. Irgendwann kam der Gedanke zurück – vielleicht, weil Erinnerungen genau so funktionieren. Also schreibe ich es auf. In einem Notizbuch, nicht online. Für mich. Woran ich mich erinnere – diese Dinge im Leben Mit der Zeit werden sie weniger.…
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Mein altes Moleskine Notizbuch

Beim Aufräumen habe ich ein altes Moleskine wiedergefunden. Beim Durchblättern wird schnell klar, wie viel Zeit darin steckt. Notizen, Zeichnungen, kleine Skizzen. Dinge, die einmal wichtig waren oder es zumindest in dem Moment schienen. Manches ist nach ein paar Jahren noch nachvollziehbar. Anderes wirkt fremd. Einzelne Seiten haben keinen erkennbaren Zusammenhang mehr. Scribbles, Figuren, Linien,…
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Kanso und die Idee eines ruhigeren Webs

Nachdem ich Kanso nun seit einiger Zeit nutze und noch einmal tiefer eingetaucht bin, hat sich ein ziemlich klares Gefühl eingestellt: Das passt. Nicht sofort und nicht ohne Einarbeitung. Man muss sich damit beschäftigen, Dinge verstehen, anpassen. Aber genau darin liegt auch ein Teil des Reizes. Kanso ist schlank, reduziert und wirkt dabei wie ein…

