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Assassin’s Creed Black Flag Resynced: Noch einmal in See stechen

Assassin’s Creed IV: Black Flag habe ich schon damals gespielt, ich glaube auf der PlayStation 3. Die Teile mit Ezio fand ich ohnehin sehr gelungen. Für mich gehören sie bis heute zum Besten, was die Reihe hervorgebracht hat. Auch Black Flag ist mir gut in Erinnerung geblieben.

Mit Assassin’s Creed Black Flag Resynced bin ich nun auf der Xbox Series X noch einmal in diese Welt zurückgekehrt. Und das hat erstaunlich gut funktioniert.

Eine kleine Hürde war zunächst die Steuerung. Nach Red Dead Redemption 2 und Crimson Desert waren andere Abläufe im Kopf und in den Fingern. Ich drückte öfter die falsche Taste oder wollte Dinge auf eine Weise machen, die hier nicht vorgesehen war. Das ist mein persönliches Problem, war zwischendurch aber durchaus komisch.

Was Black Flag weiterhin trägt, ist seine Welt. Das Piratenflair wirkt nicht bloß aufgesetzt, sondern bestimmt das ganze Spiel. Vor allem die Fahrten mit dem Schiff machen noch immer Spaß. Spätere Teile der Reihe haben diese Idee wieder aufgegriffen, für mich aber nie so gut wie Black Flag.

Grafisch und technisch wurde Resynced deutlich überarbeitet. Auch einige Änderungen an der Spielmechanik tun dem Spiel gut. Trotzdem ist das alte Grundgerüst weiterhin zu erkennen. Aussichtspunkte suchen, die Karte aufdecken, Dinge einsammeln, hierhin gehen und dort etwas erledigen. Das typische Ubisoft System zieht sich durch das Spiel und wirkt stellenweise altbacken. Man gewöhnt sich allerdings wieder daran.

Vielleicht funktioniert die Rückkehr auch deshalb so gut, weil Black Flag trotz aller Überarbeitung vertraut geblieben ist. Es erinnerte mich daran, was mir an Assassin’s Creed früher gefallen hat. Mit Valhalla bin ich dagegen überhaupt nicht warm geworden. Mirage ging zumindest wieder etwas stärker in Richtung der früheren Teile.

Nun bin ich gespannt, was Assassin’s Creed Hexe daraus macht. Auf das Spiel freue ich mich tatsächlich, denn Ubisoft hat mit den frühen Teilen gezeigt, wie gut diese Reihe sein kann. Vielleicht besinnt man sich wieder stärker auf diese Qualitäten.

Wer Black Flag bisher nicht gespielt hat und mit Assassin’s Creed etwas anfangen kann, sollte sich Resynced ansehen. Für mich hat sich die Rückkehr zu Edward Kenway und seinem Schiff gelohnt. Die alte Spielmechanik ist weiterhin spürbar. Spaß macht Black Flag trotzdem noch immer.

Dieses Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise von Ubisoft zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wird dadurch selbstverständlich nicht beeinflusst!