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DJI Osmo Action 5 Pro: Was von den Malediven geblieben ist

DJI Osmo Action 5 Pro auf einem Holztisch

Die DJI Osmo Action 5 Pro habe ich inzwischen auf mehreren Reisen benutzt. Auf Kreta war sie dabei, später auf den Malediven. Dort vor allem im Wasser.

Für die Unterwasseraufnahmen hatte ich mir vorher ein eigenes Profil eingerichtet. Während des Schnorchelns habe ich darüber kaum noch nachgedacht.

Kamera an, Aufnahme starten, schwimmen.

So sollte es für mich sein. Ich wollte mich im Wasser nicht mit Einstellungen beschäftigen und schon gar nicht dauernd kontrollieren, ob die Kamera gerade das macht, was sie soll.

Auf den Malediven kamen Schildkröten, Rochen, Haie und ziemlich viele Fische vor die Linse. Was diese Tage mit meinem Blick auf das Meer gemacht haben, habe ich auf WALDLANDMEER beschrieben.

Seit den Malediven sehe ich Meer anders

Mit etwas Abstand habe ich mir die Aufnahmen noch einmal angesehen. Dabei ist mir vor allem aufgefallen, wie wenig Aufmerksamkeit die Osmo Action 5 Pro damals verlangt hat.

Die Bedienung funktionierte auch mit nassen Händen unkompliziert. Ich musste nicht lange suchen und konnte die Kamera schnell einsetzen. Dazu kommt die Stabilisierung. Das Material ist erstaunlich ruhig, obwohl beim Schnorcheln natürlich ständig Bewegung drin ist.

Man sieht, dass die Kamera schwimmt und sich mit mir bewegt. Trotzdem entsteht nicht dieses hektische Geschaukel, das Unterwasseraufnahmen schnell anstrengend macht. Gerade bei längeren Sequenzen macht das einen deutlichen Unterschied.

Schon auf Kreta war mir die Stabilisierung positiv aufgefallen, beim Laufen, auf Wegen und bei Aufnahmen aus der Hand. Auch Agia Galini gehört zu den Orten, an denen ich die Kamera dabeihatte. Unter Wasser wurde sie für mich noch wichtiger. Dort bewegt sich ohnehin alles gleichzeitig.

Genau solche Dinge interessieren mich bei einer Kamera mehr als eine lange Liste technischer Funktionen.

Ich habe schließlich ein iPhone dabei, das in vielen Situationen hervorragende Bilder und Videos macht. Trotzdem möchte ich nicht überall mit dem Telefon filmen. Im Wasser stellt sich die Frage ohnehin kaum. Aber auch unterwegs gibt es Situationen, in denen ich lieber eine kleine Kamera in die Hand nehme, sie einschalte und danach wieder wegstecke.

Die Osmo Action 5 Pro ist für mich inzwischen genau dieses Werkzeug geworden.

Sie passt problemlos ins Gepäck und braucht keine zusätzliche Fotoausrüstung. Beim Schnorcheln hatte ich sie am Griff, danach war sie wieder verstaut. Mehr wollte ich von ihr nicht.

Interessant wird das erst später, wenn die Aufnahmen auf einem größeren Bildschirm laufen.

Dann sieht man Dinge, die während des Schnorchelns kaum aufgefallen sind. Wie sich eine Schildkröte bewegt. Wie ein Rochen über den Boden zieht. Wie nah manche Fische tatsächlich waren. Auch bei den Haien war mir in einigen Momenten gar nicht bewusst, was die Kamera alles mitbekommen hatte.

Natürlich sind das immer noch Aufnahmen einer kleinen Actionkamera. Aber ich bin mit dem Material auch Monate später ziemlich zufrieden.

Und wahrscheinlich ist das der Punkt, an dem sich die Osmo Action 5 Pro für mich am besten beurteilen lässt. Ich musste mich auf Kreta und den Malediven kaum um sie kümmern. Jetzt schaue ich mir die Videos wieder an und habe genau die Aufnahmen, für die ich die Kamera damals eingepackt hatte.