Digitale Kultur
Beobachtungen zum Internet, zu Medien und zu den kulturellen Veränderungen durch digitale Technologien.
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Warum sich KI-Stimmen anders anfühlen

In den letzten Monaten habe ich mir immer wieder generierte Stimmen angehört. Nicht nur aus Neugier, sondern auch, weil ich selbst damit gearbeitet habe. Ich habe eigene Texte vertonen lassen, mit Soundtools gespielt und Dinge ausprobiert, die mich an frühere Experimente erinnert haben. Das hat bei mir eine längere Geschichte. Schon damals, inspiriert von Jean-Michel…
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Unterwegs. Zwei kleine Speicher im Alltag

Ich trage inzwischen Texte, Fotos und Videos mit mir herum. Nicht sichtbar, nicht im Regal, sondern verteilt auf kleine Dinge, die irgendwo im Rucksack liegen und kaum auffallen. Erst wenn man sie braucht, werden sie wichtig. Zwei davon liegen gerade vor mir. Zwei externe SSDs, jeweils 2 Terabyte. Keine große Sache eigentlich. Und doch haben…
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Was bleibt: Marshall Major II Kopfhörer

Ich habe diese Kopfhörer seit Jahren. Die Marshall Major II sind nichts Besonderes mehr. Kein Noise Cancelling, kein Bluetooth-Zirkus, einfach ein Kabel, ein Stecker, Klang. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum sie geblieben sind. Ich nehme sie nicht bewusst mit. Sie liegen da, werden eingepackt, wieder benutzt. Unterwegs, im Zug, irgendwo zwischen zwei…
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Fokus statt Zufall: Meine Musik beim Arbeiten

Früher lief Radio einfach mit. Morgens, nachmittags, abends. In den 80ern und 90ern war das selbstverständlich. Man hat Songs entdeckt, Stimmen gehört, sich treiben lassen. Es gehörte dazu, ohne dass man groß darüber nachgedacht hat. Heute ist davon nichts mehr übrig. Nicht, weil Musik keine Rolle mehr spielt, eher im Gegenteil. Aber das Drumherum ist…
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Tablets beim Lesen: Wo liegen die Grenzen?

Lesen auf einem Bildschirm funktioniert. Das merkt man schnell. Texte sind klar, die Darstellung sauber, alles wirkt ruhig und geordnet. Auf dem iPad lässt sich problemlos Zeit verbringen. Seiten folgen aufeinander, ohne dass etwas fehlt. Man kommt durch den Text. Auch das Arbeiten geht leicht von der Hand.Markierungen, Notizen, kleine Eingriffe direkt im Dokument. Nichts…
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Panasonic Lumix LX7 im Alltag – warum ich sie seit Jahren nutze

Die Lumix LX7 war nie als langfristige Kamera gedacht.Und genau deshalb ist sie geblieben. Während Smartphones immer besser wurden, ist sie bei mir nicht verschwunden, sondern immer wieder zurückgekommen. Nicht als Ersatz. Eher als Gegenentwurf. Ich habe damals sicher nicht vorgehabt, diese Kamera so lange zu behalten. Sie war einfach irgendwann da, wie viele Dinge,…
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Lesen am Bildschirm oder Buch – was sich wirklich verändert

Ich lese neben echten Büchern auch auf dem iPad und auf dem Surface. Es funktioniert. Bücher, Comics, PDFs, alles ist da, schnell verfügbar und gut lesbar. Das iPad ist leicht, das Bild klar, fast zu gut. Das Surface kann mehr, ist näher an einem Arbeitsgerät, mit Notizen, Zeichnungen und Texterkennung. Und trotzdem entsteht mit der…
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Teufel Real Blue NC im Alltag – wie gut funktioniert Noise Cancelling unterwegs?

Es gibt diese Tage, die schon anfangen, bevor man wirklich wach ist. Ein Blick aufs Handy, ein paar Mails, irgendwo läuft schon Musik, während man noch versucht, den ersten klaren Gedanken zu fassen. Und dann sitzt man im Zug, Berlin bleibt langsam zurück, das gleichmäßige Rauschen der Schienen übernimmt. Gespräche, Telefonate, dieses permanente Hintergrundrauschen, das…
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Kanso und die Idee eines ruhigeren Webs

Nachdem ich Kanso nun seit einiger Zeit nutze und noch einmal tiefer eingetaucht bin, hat sich ein ziemlich klares Gefühl eingestellt: Das passt. Nicht sofort und nicht ohne Einarbeitung. Man muss sich damit beschäftigen, Dinge verstehen, anpassen. Aber genau darin liegt auch ein Teil des Reizes. Kanso ist schlank, reduziert und wirkt dabei wie ein…

