BĂŒcher BĂŒcher

Die Bibliothek im BURGTURM – Ich sollte wieder viel „mehr“ lesen!

FrĂŒher habe ich viel gelesen. Mit dem Medium Buch umzugehen und zu schreiben, liegt mir teilweise im Blut. Es hat mich wieder gereizt, gute Sachen zu lesen. Und zwar in Form von Romanen, Graphic Novels, Comics und den spannenden Geschichten, die sie erzĂ€hlen. Das liegt auf der Hand, denn mein Vater – ein Schriftsteller – ist mitverantwortlich dafĂŒr, dass ich im Alter von 10 oder 11 Jahren den „Herrn der Ringe“ gelesen – nein, verschlungen – habe. Nach den Filmen von Peter Jackson, die ich sogar bei der Europapremiere zusammen mit anderen Fans gefeiert habe, bin ich natĂŒrlich wieder auf den Geschmack gekommen.

Ich erinnere mich auch noch gut daran, wie ich 1978 mit großen Kinderaugen zum ersten Mal „Star Wars“ im Kino gesehen habe.

Es folgten viele Buchstaben, Comics, Graphic Novels und Romane. Meine ersten Comics waren „Asterix“ im Alter von 5 Jahren. Dann „YPS“ mit Gimmick, „Lucky Luke“, „Michel Vaillant“ und „Blueberry“ „ZACK-Magazin“ und so weiter. „MAD“, „Schwermetall“ mit grandiosen Entdeckungen und so weiter. Dazwischen natĂŒrlich immer wieder die Welt von „Disney“. „Die lustigen TaschenbĂŒcher“ und das grandiose Phantomias“. „Tim und Struppi“ und „Gaston“ (Jojo) und das „Marsupilami“ und neuerdings sogar „KinderbĂŒcher“ wie „Lindbergh“ von Torben Kuhlmann.

Im Fernsehen ganz klar „Captain Future“, „Tom und Jerry“, „Sylvester und Tweety“, „Speedy Gonzales“, „Bugs Bunny“, „Calimero“ und wahrscheinlich auch „Sindbad“ und „Kimba“, mit dem Neffen musste ich auch „Sailor Moon“ sehen. HĂ€tten er und seine Freundin nur nicht so laut mitgesungen :-)! Filme wie „Akira“, „Prinzessin Mononoke“, „NausicaĂ€ aus dem Tal der Winde“, „Wie der Wind sich hebt“ von „Ghibli“ sind fantastisch. Southpark“, „Die Simpsons“ usw. sind an mir vorbeigegangen oder haben mich einfach nicht gepackt.

Meistens historisch, viel Fantasy und Science Fiction. Aber auch gute Abenteuer und Klassiker wie „Die Schatzinsel“, „Moby Dick“, „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“, „1984“, „Der FĂ€nger im Roggen“ und so weiter. Durch das Internet, das mich um 1990 zum ersten Mal mittels Akustikkoppler und Mailbox angehaucht hat, ist leider auch das analoge Lesen stark vernachlĂ€ssigt worden. Aber ab und zu lese ich doch ein gutes Buch.

Und weil ich nach wie vor der Meinung bin, dass BĂŒcher und beschriebenes Papier ein kostbares Gut sind und man durch BĂŒcher und Lesen mehr Erfahrungen sammelt. Und weil mir das haptische Lesen einfach mehr Freude macht. Ich liebe BĂŒcher. Trotz Internet, Blog, Smartphone, iPad, Laptops und iPhones und meiner Aufgeschlossenheit fĂŒr alle Gadgets kann ich mit E-Books nach wie vor nicht viel anfangen.

Ich brauche Papier in meinen HÀnden! Da bin ich ein bisschen altmodisch, so wie mit Stift und Papier. Aber nicht alles muss Papier sein, finde ich. Zum Beispiel sollte es durchaus möglich sein, Zeitungen, Zeitschriften, Quartalsmagazine usw. als E-Book zu lesen. Denn das sind oft kurzlebige Sachen. Ein schönes Buch ist und bleibt ein schönes Buch.

Das sammelt man, das mag man. Vielleicht wird es bei mir noch eine Weile dauern, bis ich E-Books wirklich mag. Aber ich habe bestimmt keine Angst davor. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich hier noch mehr Seiten fĂŒllen werde – in Sachen Buch und Lesen – ist also nach wie vor sehr hoch.