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Goslar

Goslar – spontan verliebt! Fachwerk, Kaiserpfalz, Burger, Gose-Bier und Kloster Wöltingerode

Was war das schon einmal für ein Anblick, als ich den Goslarer Marktplatz betrat!

Fachwerkgesäumt und ein Gebäude schöner als das andere. Das Rathaus, das markante Hotel Kaiserworth, der Brunnen mit dem goldenen Adler in Zentrum begrüßten mich an diesem sonnigen morgen.

Goslar

„Hier bin ich richtig!“ Dachte ich mir. Und ich sollte die nächsten 2 Tage in Goslar recht behalten. Selten hat mich eine Stadt so gefangen, mich gleich in den Bann gezogen.

Goslar

Goslar – das war Liebe auf dem ersten Blick!

Untergebracht war ich im Hotel Kaiserworth und es war super.

Das Hotel Kaiserworth liegt im Herzen der berühmten mittelalterlichen Kaiserstadt Goslar am Harz und empfängt mit romantischer Atmosphäre und stilvollem Ambiente. Der aufmerksame und perfekte Service eines privat geführten Hotels lassen Ihren Aufenthalt zu einem faszinierenden und unvergesslichen Erlebnis werden.

Hotel Kaiserworth Goslar

Ein kleines, ruhiges und schnuckeliges Zimmer war meine Heimstätte die nächsten Tage und Nächte. Das Hotel ist architektonisch ein Traum. Erker, Zinnen, Figuren, Bogengänge und alles von einem netten Team betreut. Ich habe mich sehr wohl gefühlt! Und der kleine Scheißer war natürlich nicht nur bei mit ein beliebtes Fotomotiv. :-)

Hotel Kaiserworth Goslar

Das Glück war mir in Goslar hold. Denn ich durfte mit einem wirklich faszinieren Menschen Goslar erkunden.

Es war für mich eine Stadtführung der besonderen Art. Nur für mich hat sich der Stadtführer, Forscher, Burgenforscher, Grabungstechniker Thomas Moritz Zeit genommen und brachte mir in dieser Sonderführung mit fundiertem Wissen, Witz und der einen oder anderen persönlichen Anekdote Goslar näher.

Goslar

Ein tolles Erlebnis, die Stunden huschten vorbei, die Stadt mit ihrer Geschichte, den Fachwerkbauten wuchsen mir mehr und mehr ans Herz.

Goslar

Wir verstanden uns gut und fachsimpelten später noch beim Tee. Herzlichen Dank an dieser Stelle Herr Moritz. Es war super!

Goslar

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Goslar

Goslar

Meine Stammlokalität in Goslar wurde das Brauhaus Goslar. Einfach super beim leckeren Gose Bier an der Straße dem Treiben zusehen. Ein kleiner Snack war ebenso fein, wie der großartige Bierbraten. Ich fühlte mich dort einfach sauwohl!

Brauhaus Goslar

Einen Abstecher ins Kloster Wöltingerode gönnte ich mir auch noch.

Das Kloster Wöltingerode liegt in Goslar (Niedersachsen) im nordwestlichen Harzvorland und gehört zum Stadtteil Vienenburg. Das Kloster wurde 1174 als Benediktinerkloster gegründet und bestand bis 1188. Anschließend wurde es ein Kloster für Zisterzienserinnen. In dieser Zeit wurde der Grundstein für das Kloster gelegt, dessen Ausmaße noch heute vorzufinden sind. 1809 wurde das Kloster aufgehoben.

Heute wird das Kloster als Klosterhotel mit Gastronomie und für eine Brennerei genutzt. Es ist eine Station auf dem Harzer Klosterwanderweg. Das Kloster wird von der Klosterkammer Hannover verwaltet. Wöltingerode wurde 1929 in die Stadt Vienenburg eingegliedert, seit dem 1. Januar 2014 ist Vienenburg ein Stadtteil von Goslar.

Quelle: Wikipedia

Zuvor wanderte ich noch durch eine wundervolle Landschaft. Vorbei am Vienenburger See und an der Oker entlang. Eine Wanderung auf der ich keiner Menschenseele begegnete. Ich kam mir in der Tat wie ein Pilger vor, der den Weg zum Kloster suchte. Für mich war das einer dieser Momente, von denen ich immer lange zehre. Weil sie rar sind und so schön. Wenn niemand da ist, du alleine das Rauschen des Flusses hörst, den Wind in den Bäumen und Gräsern beobachtest, die Falken am Himmel schreien und du in diesen Momenten weißt: Das Leben ist schön!

Wöltingerode Landschaft

Ächzend und schwitzend – denn es war heiß an diesem Tag – trat ich aus dem Wald heraus und das Kloster lag vor mir. Im Kloster angekommen bekam ich eine tolle Führung, die so spannend war, dass ich vergaß zu fotografieren.

Das abschließende Tasting der verschiedene klostereigenen Schnäpse und Kräuterliköre war sehr fein.

Kloster Wöltingerode

Kloster Wöltingerode

Ein leckeres Essen später in der Klostergastätte ging es dann satt, platt und zufrieden mit dem Taxi zurück zum ältesten Bahnhof Deutschlands nach Vienenburg und von dort dann wieder zurück nach Goslar.

Goslar

Ich stromerte – wie so oft an diesem Wochenende – durch die Straßen und Gassen Goslars, entdeckte dabei immer wieder neue und schöne Ecken.

Goslar

Goslar

Später aß ich dann den – bis dato – besten Burger im Burgerglück. Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir, wenn ihr mal in Goslar seid und leckeren Burger essen wollt, der frisch und qualitativ hochwertig ist.

Burgerglück Goslar

Goslar

Zur Krönung des Tages bestieg ich abends den Kirchturm. Da oben, ganz alleine bei Sonnenuntergang über die vergangenen Tage sinnierend, verabschiedete ich mich langsam und etwas wehmütig von meiner neuen Liebe Goslar.

Goslar

Goslar

Später in der Nacht saß ich auf dem Marktplatz. Nur noch ein, zwei Menschen saßen dort. Hier und da Gelächter und leises Gemurmel. Ein letztes Bier noch.

Goslar

Goslar

Am nächsten Tag nochmal kurz durch Goslar huschen, die Fachwerkhäuser aufsaugen, die Stimmung, das Grün der bewaldenten Hänge und Berge drumherum aufnehmen, bevor es zurück in den Moloch Berlin geht.

Goslar

Goslar

Danke Goslar! Ich liebe dich!

Vielen Dank an alle die es möglich machten. Ich komme sehr gern wieder!

Goslar

Ich befand mich auf Einladung von der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH in Goslar. Vielen Dank an die Stadt, den Menschen die es möglich machten. Das Hotel, den Gaststätten und besonders auch Dank an Mandy für die grandiose Orga. Wer mich und meinen Blog kennt, weiß, dass meine Meinung davon – wie immer – nicht beeinflusst wird.

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