Was man(n) spielt: Ich bin Batman!

Das es offenbar Probleme mit dem Spiel gibt, ist dieser Bericht obsolet.

Zitat Steam:

Batman: Arkham Knight erscheint im Herbst 2015 für SteamOS, Linux und Mac.
Der Verkauf von Batman: Arkham Knight wurde vorläufig eingestellt bis Warner Brothers die Leistungsprobleme im Spiel behoben hat.

 

Ich bin Batman!

Die fiktive Figur Batman hasst man oder liebt man. Ich selbst kann mich da nie richtig entscheiden.

Eines ist aber klar.

Batman ist Comic- und Filmgeschichte sowie Kulturgut

Fand ich frühere Batmans meist eher doof, konnte mich ein Christian Bale als Batman in The Dark Knight begeistert. Wohl auch, weil ich ihn als Schauspieler mag.

Besonders beeindrucke mich natürlich – wie viele andere auch – die großartige Leistung von Heath Ledger als Joker.

Was kommt noch? Jared Leto mimt in Suicide Squad den neuen Joker. Was man bisher sah, sieht vielversprechend aus.

Ben Affleck gibt den neuen Batman. Kann klappen, zumal man sich auch auf die düstere Variante von Batman zurück besinnt. Ja, Ben Afleck fand ich persönlich als Daredevil nicht schlecht und in Dogma, Pearl Harbor und Argo auch sehr gut. Es kann funktionieren.

Batman, das ist also diese Hasliebe. Als Kind konnte ich mit der TV-Serie gar nichts anfangen. Hatte aber das klassische Batmobile als Modell. Mit Raketenwerfer im Auspuff, Leuchtenden Heckantrieb und allem Schnickschnack.

Heute noch ziert meine Lieblingskaffeetasse ein Batman Konterfei. Und ich besitze gar den Joker (Heath Ledger) als Actionfigur bzw. Sammlerfigur im Maßstab 1:6.

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So treibt es mich immer wieder mal ins Batman-Universum. Ob ein Notizbuch oder das neueste Batman Computerspiel. Batman: Arkham Knight.

Sehr düster, sehr stimmungsvoll und mit einer Open-World ausgestattet. Der freien Erkundung der Gegend steht also nichts im Weg. Natürlich ist es alles etwas überzogen und teils comichaft. Aber hey, es ist Batman! Er ist ein Superheld.

Was einem wirklich auf den ersten Blick umhaut, ist die sehr gut gelungene Grafik und die Stimmung im Spiel. Es ist dunkel. es regnet, die Stadt selbst ist ein Augenschmaus. Hier blinken Werbetafeln und spiegeln sich in Pfützen, der Hubschrauber kreist über den Häusern, schwenkt dann rüber zur Industrie und zum Hafen. Dort prasselt der Regen auf die Straßen, die Ampeln schalten um und ein Auto schleicht vorbei.

Batman: Arkham Knight ist in meinen Augen ein super Action Spiel. Tolle Grafik, toller Sound, sehr gute Sprachausgabe und Synchronisation. Die Missionen sind spannend, teils vom Schwierigkeitsgrad her etwas knackig für Casual Gamer wie mich. Aber es mach einfach Spaß in die Welt von Batman einzutauchen.

Meine PC-Version ist nach diversen Updates spielbar, was anfangs – nach Erscheinen des Spiels – ein Kritikpunkt war. Ab und an ruckelt es, aber ich kann es verschmerzen.

Hätte ich meine PS4 damals schon gehabt, hätte ich mich für die PlayStation Version entschieden. Solche Spiele machen mir dort – analog zu Assassin’s Creed mehr Spaß. Aber das kann jeder für sich entscheiden.

Mir gefällt Batman: Arkham Knight wirklich sehr gut. Und ich bin der Meinung, dass es in jede gut sortierte Spielebibliothek gehört.