Kulinarik-Reise: (Niedersachsen) – Braunschweig II

Kaffee ist bei mir ein täglicher Begleiter. Morgens, mittags, abends. Ja, auch mal gern in der Nacht. Umso mehr freute es mich, endlich mal eine professionelle Einführung in Sachen Kaffee zu erhalten.

Bei dem wunderbaren Michael, dem Inhaber der Kaffee-Fabrik in Braunschweig nahm ich an einem Kaffee-Workshop teil.

Ganz ehrlich: Leute, wenn ihr mal in Braunschweig seid, dann geht dort hin und trinkt den ziemlich besten Kaffee eures Lebens. Ihr werdet – so wie ich – feststellen. „Was habe ich mir die letzten Jahre in Sachen Kaffee, Espresso, Cappucino da nur immer angetan?“

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Die Kaffee-Fabrik ist sehr angenehm eingerichtet. Würde ich einen Kaffee-Shop betreiben, würde er ähnlich aussehen. Kein Blendwerk und Chici, sondern eleganter nicht aufdringlicher Stil im Loft/Fabrik Design.

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Der Röster steht im Raum, ebenso die Kaffee-Säcke sowie diverse Behälter. Das hat was. Die Bar bzw. der Tresen sieht sehr gut aus. Insgesamt gefällt mir die Aufmachung und die Deko inklusive Fahrrad an der Wand.

Das alles bis hin zur Milch sehr korrekt, nachhaltig und sauber ist, macht die Kaffee-Fabrik nochmal zu etwas besonderen. Denn wenn schon, dann auch richtig. Ein Konzept, das nach meiner Meinung 100% durchdacht und ausgeführt wird. Bis zum letzten Gramm Kaffee und dem „Saubermahlen“ der Kaffeemühlen, damit der neue Kaffee nicht vom alten beeinträchtigt wird.

Auch das ordentliche und saubere Arbeiten an der Maschine, in Sachen Brühdruck, Esspressoherstellung bis auf den Gramm und das Milliliter genau ist Ehrensache.

Respekt!

Ein wirklich lehrreiches und interessantes Gespräch über Kaffee, Historie, Herkunft und Röstverfahren, sowie Kaffeesorten, samt Industrieschmuh wurde mit einer Kaffeeverkostung kombiniert. So gingen 2 ½ spannende und dennoch lockere Stunden ins  Land und man hätte sich sicher noch viel mehr erzählen können. Aber mein nächster Termin stand an.

Es ist einfach faszinierend, welche verschiedene Gerüche und Geschmäcker es bei Kaffee gibt.

Mein Favoriten waren MONSOONED MALABAR AA und ÄTHIOPIEN LEKEMPTI. Das ist echter, lekcerer Kaffee, der einem einen neuen geschmacklichen Horizont öffnet.

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Die Verkostung und der gesamte Workshop war für mich eine wahre Erleuchtung. Ich habe meine Kaffee-Gewohnheiten überdacht bzw. bin noch dabei. Auch die Tipps für diverse Kaffeesorten, sowie Läden hier in Berlin sind Gold wert.

Besten Dank, Michael und viele Grüße. Wenn ich mal wieder in Braunschweig bin, komme ich sicher gerne wieder vorbei!

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Ich befand mich eine Woche lang auf einer Kulinark-Reise durch 6 Städte in Niedersachsen. An dieser Stelle auch meinen herzlichen Dank an Sara und Linda von der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH für die Einladung. Wer mich und meinen Blog kennt, weiß, dass meine Meinung davon – wie immer – nicht beeinflusst wird.