Kulinarik-Reise: Hildesheim, Peine, Italien, Niedersachsen

Meine Kulinarik-Reise durch Niedersachsen führte mich ins schöne Hildesheim. Der Stadtkern mit seinen alten Gebäuden wusste mich gleich zu begeistern.

Doch vorher ging es erst mal in das sehr nette, kleine und feine Hotel Zur Stadtresidenz. Das Besondere hier waren die Möbel. Alte Sekretäre, Sessel und Schränke. Alles immer sehr stilvoll und geschmackvoll kombiniert. Fühlte mich dort sehr gut aufgehoben und komme sicher wieder, sollte es mich noch einmal nach Hildesheim treiben.

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Das Zentrum bzw. der alte Marktplatz von Hildesheim lohnt sich! Zuerst einmal, weil an dem Tag meines Besuches ein schöner klassischer Markt war. Mit frischen Waren aus dem Umland.

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Alles wurde mit beeindruckenden Häusern aus verschiedenen Epochen flankiert.

Auch Kirchen und Klöster gibt es in Hildesheim zu bewundern.

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Mein Fachwerkherz schlug höher. Es gibt dort wohl eines der schönsten Fachwerkhäuser Niedersachsens. Wer weiß wie das Haus auf dem folgenden Foto heißt?

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Auf meinem Streifzug durch Hildesheim, machte ich am Kloster halt und genoss die Stille.

Es erinnerte mich ein wenig an einen italienischen Moment, während die warme Septembersonne mein Gesicht berührte und im Hintergrund das alte Gemäuer im Sonnenlicht seine sehr alte steinerne Haut wärmte. Was hier wohl alles in den vergangenen Jahrhunderten geschah?

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Mein Stadtspaziergang brachte mich auch zum „Handelshaus Schlegel“. Dieser Feinkost-Laden ist ein Paradies für Genießer und Feinschmecker.

Nicht nur das es eine beachtliche Auswahl an Whiskys und Whiskeys gibt, auch Obstbrände, Gins und mehr füllen die Regale.

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Highlight sind ganz klar die Pralinen aus eigener Herstellung. Der Inhaber führte mich herum, wir sprachen nett über dies und jenes, während ich die eine oder andere Praline probieren durfte. Natürlich kaufte ich auch einige der Spezialitäten.

Die Zeit drängte und ich begab mich zum Bahnhof, um einen kurzen Abstecher nach Peine zu machen.

Von Peine selbst habe ich außer dem Bahnhof und der davor liegenden Busstation leider nicht viel gesehen. Denn mein Weg führte mich direkt ins Gewerbegebiet zur Schokoladenfabrik Rausch, die es hier in Berlin auch gibt.

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Dort stöberte ich durchs Sortiment, sah mir das durchaus interessante Museum an und schmunzelte etwas über den Imagefilm aus den 70ern. Den hatte ich als Kind bereits im TV gesehen. Es machte aber dennoch großen Spaß, den Film im museumseigenen Kino nochmal zu sehen.

Sehr interessant fand ich die Südamerika-Ecke, in der einige Exponate der Mayas und Azteken ausgestellt waren. Auch der alte Kaufmannsladen hat mich beeindruckt.

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Mit ein paar Tüten Pralinen und süßen Ingwerstangen bewaffnet, ging es – inklusive 60 Minuten Zugverspätung – zurück nach Hildesheim.

Hier erwartete mich eine weitere Zeitreise in meine Kindheit in Italien. Anfangs stutzte ich etwas über den Namen Ristorante „Alte Münze“, aber es war eben die alte Münze gewesen, in der sich nun ein Restaurant befand.

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Im Inneren war einer der besten Italiener, die ich bisher besuchte, untergebracht. Und ja, ich besuchte bereits sehr viele italienische Restaurants und Trattorien, lebte ja schließlich auch 4 Jahre lang in Italien.

Das Essen war klasse! Der Wein sehr lecker. Die Mannschaft war herrlich und alles war sehr nett.

Der Smalltalk über Italien, Orte und Städte dort, sowie diverse Anekdoten machten mir und den Angestellten Spaß. Abgerundet wurde das alles von einem sehr feinen Grappa, den mir der Chef kredenzte.

Die „Alte Münze“ in Hildesheim ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man gut italienisch essen gehen möchte.

Müde, satt und zufrieden fiel ich nach einer Dusche gegen 1:30 Uhr ins Bett.

Der Hildesheim-Besuch war zu kurz um alles zu erkunden. Aber vielleicht kann man das noch mal intensivieren?

Der nächste Tag auf dem Niedersachsen-Kulinarik-Reise-Plan war Celle.

Um 6:30 Uhr klingelte der Wecker. Aber das ist eine andere Geschichte …

Ich befand mich eine Woche lang auf einer Kulinark-Reise durch 6 Städte in Niedersachsen. An dieser Stelle auch meinen herzlichen Dank an Sara und Linda von der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH für die Einladung. Wer mich und meinen Blog kennt, weiß, dass meine Meinung davon – wie immer – nicht beeinflusst wird.