Küchenchef mit BAUKNECHT JetChef. III. Der Küchenhelfer.

Ich mag es selbst zu kochen. Und Pizza mache ich selbst. So richtig mit Hefeteig und – soweit möglich – frischen Belag.

Aber ich habe es mit der Pizza natürlich im JetChef ebenfalls probiert. Das Ergebnis ist dank Umluft/Grill und Crisp-Platte auch gelungen.

Eine gute Sache ist die sogenannte „Chef-Taste“. Hier sind einige Dinge vorprogrammiert, sodass man nur mittels Tasten und Wahlrad einstellen brauch, was man kochen, braten, backen oder garen will.

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Ab und an muss man aber nochmal nachbacken bzw. nachkochen, denn es gelingt nicht alles sofort oder die Mengen bzw. die Konsistent des Kochguts sind anders. Die Programme der Mikrowelle gehen von einen Mittelwert aus. Aber jede Ware ist auch verschieden. Bei Brathähnchen macht es sich bemerkbar. Denn Huhn ist nicht gleich Huhn (außer besagte Massentierhaltung-Qual-Hühner. Denn die sind ja auf eine gewisse Art und Weise genormt). Bio- und Freiland-Hühner sind immer anders. Mal etwas fester im Fleisch, mal etwas fettiger. Aber immer bleibt es dabei: Sie schmecken auch wesentlich besser und sind den höheren Preis allemal wert!

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Das Backen von Kuchen stellt auch keine größeren Probleme dar. Zugegeben, etwas Übung und Testen, wie der Ofen und die Umluft des JetChefs reagiert muss man einplanen. In der Regel gelingt es aber.

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Was hingegen absolut nicht gelungen ist, ist – meiner Meinung nach – das Handbuch mit beiliegenden Rezepten. Es fehlen Worte, Mengenangaben und ganze Bestandteile des Rezepts, z.B. wird da von Eiern gesprochen und man weiß aber nicht wie viele Eier gebraucht werden. Und man soll bei einem Rezept das Backblech raus nehmen wenn es braun ist ..?

Auch fehlt so eine Art Basis-Liste im Handbuch. Zum Beispiel Wasser erwärmen, Fleisch auftauen, Milch kochen etc. pp.

Das Auftauen selbst geht fix. Das kann der JetChef! Auch die allseits beliebten Grillkartoffeln sind offenbar eine Meisterdisziplin des Bauknecht JetChefs. In Kombination mit der Crisp-Platte zaubert man recht einfach leckere Grill-Kartoffelecken oder Scheiben.

Mit gutem Olivenöl, etwas Meersalz ein toller Snack oder klasse Beilage zum Fleisch oder Fisch.

Wenn man das Backblech und die Crisp-Backform – die separat erhältlich sind – einsetzt, kann man einiges mehr an Speisen zaubert.

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Das Dampfgaren beschränkt sich lediglich auf einen Kunststoffbehälter in dem man Wasser einfüllt und dann darin Gemüse und anderes garen kann. Ein echter Dampfgarofen ist der JetChef also nicht. Das wäre schon klasse gewesen. Aber man kann nicht alles haben.

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Die Reinigung ist recht einfach. Der JetChef ist aus Edelstahl. Die Crisp-Platte zum Beispiel, lässt sich mit warmen Wasser reinigen, da sie Antihaft-Beschichtet ist. Das Backblech und die Backform lassen sich ebenfalls einfach reinigen.

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Backform und Reiniger

Für hartnäckigere Fälle gibt es ein begleitendes -separat erhältliches – Spray, das sogenannte „ACTIV’O Mikrowellenreiniger“ Spray, dass dann auch angebranntes und Fett löst. Dies kann man – wenn man mag – bei Bedarf kaufen.

Insgesamt bin ich mit dem Bauknecht JetChef zufrieden. Er ist von Design und der Verarbeitung gut. Er ist sehr groß, also nichts für kleine Küchen. Hier und da gibt es kleine Macken. Das äußert sich im mangelhaften Handbuch und in Schreibfehlern im Display. Auch ist nicht immer sofort ersichtlich, wie was funktioniert. Mit etwas Übung, Try & Error gelingen aber mittlerweile die meisten Dinge.

Und ja, ich koche schon länger, manchmal sogar ganz gut, sagt man. Auch habe ich vor zig Dekaden Konditor gelernt und bereits einiges an Küchengeräten bedient. Daher vielleicht auch der etwas kritischere Blick.

Vielen Dank an Bauknecht für das Bereitstellen des JetChefs.