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3 thoughts on “Junge & Mann: Woran ich mich sehr gerne erinnere …”

  1. Wie gut, dass Du diesen Beitrag verlinkt hast! Er war mir seinerzeit entgangen – wieso eigentlich? -, und ich bin froh, ihn jetzt entdeckt zu haben. Ein wunderschöner Text … und eine Sicht zum Thema Tagebuch/Erinnerungsbuch, die ich absolut teile, wenn auch aus anderen Gründen. (Persönliche) Tagebücher – hier nehme ich Chroniken zu politischen Entwicklungen oder Lifestyle, sowie Forschungstagebücher aus – bewegen sich oft zwischen Nabelschau und Banalitäten, schlimmstenfalls sind sie eine Mischung aus beiden, mit allen Peinlichkeiten, die es bedeuten kann. Sie können sogar Wahrnehmungen verstärken und ihnen im Hier und Jetzt eine Dimension verleihen, die ihnen nicht zusteht oder unsere Empfindungen mit einer unnötigen Präsenz verstärkt. Sie geben Belangloses eine Bedeutung, die weder der Realität entspricht noch später aussagekräftig bleibt.
    Ein Erinnerungsbuch dagegen hält fest, was uns wirklich wichtig war, was uns ausmacht und dennoch ohne Scham zukunftstauglich ist.
    Tagebücher können eine recht humorlose Sache sein. Sie nehmen sich ernst. Durch die erzählerische Distanz des Erinnerungsbuchs sind es aber nur die relevanten Details, die sich aufdrängen.
    Mich würde interessieren, ob Du das Projekt heute noch führst, abgeschlossen oder aufgegeben hast …

    1. Hallo Martine,
      ja ich führe das „Erinnerungsbuch“ und werde es immer wieder mit Erinnerungen für mich füllen. Schon jetzt macht es manchmal Spaß darin zu lesen und alte Erinnerungen „hervorzukramen“.

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MacJosetty @ Instagram