Fachwerk: Eine immer wieder faszinierende Architektur & Handwerk!

Fachwerk Goslar

Ich mag alte Architektur, ich mag Fachwerk und ich mag Fachwerkhäuser!

Immer wieder bestaune ich die viele Varianten und Ideen, die sich in Fachwerkhäusern wiederfinden.

Fachwerk Goslar

Sei es nun die Holzkonstruktion, die Verzierungen, der Putz oder die Weiterentwicklung der Baustile.

Das Fachwerkhaus (in der Schweiz Riegelhaus) ist die in Deutschland bekannteste Verwendung von Holzfachwerk im Hochbau. Es ist ein Skelettbau aus Holz, bei dem die horizontale Aussteifung (zum Beispiel wegen der Windbelastung) mittels schräg eingebauter Streben erfolgt und die Zwischenräume (= Gefache) mit einem Lehm verputzten Holzgeflecht oder mit Mauerwerk ausgefüllt sind. Als Bauholz wurde – mit Ausnahme der Spätzeit dieser Bauweise – Rundholz mittels Breitbeil oder Dechsel zu einstieligen Balken mit quadratischem Querschnitt behauen. Die Bauhölzer wurden zimmermannsmäßig verbunden, unter weitestgehendem Verzicht metallischer Verbindungsmittel wie Nägel oder Schrauben.

Entwickelt hat sich das Fachwerkhaus aus der primitiveren frühgeschichtlichen Pfostenbauweise über das Firstsäulenhaus mit der Firstsäule. Hier sind – im Unterschied zum Fachwerkhaus – die Wandpfosten im Erdreich eingegraben und liegen nicht auf einer Schwelle auf. Mit der Firstständerbauweise entwickelte sich die Fachwerkbauweise und war von der Antike bis in das 19. Jahrhundert eine der vorherrschenden Bauweisen und in Mitteleuropa nördlich der Alpen bis nach England verbreitet. In der Spätzeit dieser Bauweise kam im Alpenraum das damit verwandte Bundwerk auf. Der moderne Nachfolger der Fachwerkbauweise ist im Wesentlichen die Holzrahmenbauweise.

Der Begriff Fachwerk leitet sich vermutlich von mittelhochdeutsch „vach“ für ‚Flechtwerk‘ ab. Weil Fach etymologisch auch mit fügen, Fuge verwandt ist und ‚Fuge, Nute, Furche, Einschnitt, Falz‘ aus der Tätigkeit des Zimmermanns stammt, der fügt, also zwei Teile zusammenmacht, ist auch diese Urbedeutung denkbar.

Quelle: Wikipedia

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Natürlich bin ich kein Profi und daher immer wieder dankbar, wenn mir jemand, der sich auskennt etwas über die Entstehung, die Verzierung, die Giebel und Schnitzereien erzählen kann.  Ebenso wie die eine oder andere Anekdote zur diversen Sprüchen und Schnitzereien.

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Letztes Wochenende war ich in Einbeck und Goslar unterwegs und für Fachwerkfreunde ist das eine wahre Fundgrube.

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Meine Spaziergänge durch Goslar verstärken in mir wieder einmal den Gedanken, dass ich mich neben Kultur, alter Architektur, dem klassischen Handwerk, der Kulinarik gerne und immer öfter auch mit Fachwerk befasse.

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Ich denke, es gibt das noch die eine oder andere Stadt, die ich besichtigen möchte oder wieder besuchen mag.

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