Faber-Castell TK Fallminenstift: Der unverwüstliche Klassiker!

Faber Castell TK Fallminentift

Ich fand in meiner Kreativschmiede in einer Schublade – ganz unten – einen wirklich alten Faber-Castell TK Fallminenstift 9400.

So – wie auf dem Foto – gibt es ihn wohl heute nicht mehr, denn meine Recherche sieht da immer andere und modernere Designvarianten.

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Gefühlt nutze ich den schon 30 Jahre oder länger. Ich vermute er stammt noch aus den frühen 1980ern.

Es wurden damit einige Hundert Zeichnungen erstellt und sehr viele Dinge gescribbelt und notiert. Die Mine ist natürlich nicht mehr die Originalmine.

Und heute, Ende 2016 ist er immer noch so großartig und funktionstüchtig wie damals.

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Der Fallminenstift gleicht dem Feinminenstift, verwendet jedoch normale Bleistiftminen. Diese müssen mit einem speziellen Anspitzer (Minenspitzer; auch Dahle, Spitzmühle, Gedess) gespitzt werden, was durch den dabei entstehenden färbenden Graphitstaub für die Finger unangenehm ist. Gern wird aber auch ein Stück Sandpapier verwendet, das einfach so, oder aufgeklebt auf ein Holzplättchen verwendet wird. Der Name Fallminenstifterklärt sich durch seine Funktionsweise: Drückt man oben den Knopf, öffnet sich unten die Klammer, und die Mine fällt heraus. Die Minen sind meist 2 mm dick und damit deutlich stabiler als die dünneren Minen von Druckbleistiften. Ein typischer Fallminenstift enthält aus Platzgründen nur eine Mine, die etwa so lang ist wie eine reguläre Bleistiftmine. Fallminenstifte waren in den 1970er und 1980er Jahren weit verbreitet, heute sind Druckbleistifte häufiger. Allerdings gibt es Bereiche, in denen die Druckbleistifte ungeeignet sind, und in denen weiterhin der Fallminenstift benutzt wird. So verwenden z.B. Grafiker,Künstler oder Architekten den Fallminenstift zum freien Zeichnen und Skizzieren. Hier sind Druckbleistifte nicht zu gebrauchen. Fallminenstifte gibt es für Minen in bis zu 6 mm Stärke und in allen Härtegraden.

Quelle: Wikipedia