Chaos & Ordnung: Ist Wunderkey eine Lösung als Schlüsselbund?

Man(n) kennt es. Schlüssel hierfür, Schlüssel dafür. Dann das Schlüsselbund oder die gesamte lustig klimpernde Schlüsselbande am Lanyard rausfriemeln.

Mit Glück findet man gleich den Schlüssel den man braucht. Meist geht es aber nicht unter ein zwei Versuchen, den richtigen Schlüssel zu finden.

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Gut, dass es mittlerweile auch unterschiedliche Schlüsselformen gibt. Aber noch besser ist es wenn man die Schlüssel einigermaßen sortiert und ordentlich bei sich hat.

Hier springt Wunderkey in die Bresche. Vielen Dank an dieser Stelle für das kostenlose Exemplar.

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Die Schlüssel können je nach Bedarf sortiert werden und alles wird dann zu einer Art Taschenmesser zusammengebaut.

Das macht echt Spaß, geht einfach von der Hand und das 1 Cent Stück zum Verschrauben wird gleich mitgeliefert.

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Wer mag kann auch einen passenden USB-Stick hinzuzufügen (den kann man bei Wunderkey mitbestellen ).

Die Schlüssel klimpern nun nicht mehr in der Tasche, zerstören nicht den Stoff und sind kompakt griffbereit. So die Theorie.

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Zugegeben, man muss sich erst an die neuen Art der Schlüsselaufbewahrung gewöhnen. Es ist nicht immer einfach, den Schlüssel herauszubekommen, den man benötigt. Das hat aber was mit de unterschiedlichen Größe der Schlüssel zu tun. Und wenn es mal schnell gehen soll, ist das dann auch doof.

Bei manchen Türen, die das Schloss eng an der Türzarge haben, ist der Wunderkey eher umständlich. Bei uns im Keller gibt es eine Tür, da ist der Wunderkey gar nicht anwendbar.

Dieses Manko kommt deshalb, weil man nicht den einzelnen Schlüssel dreht, sondern das komplette Wunderkey-Konstrukt. Man kann es sich in der Bewegung in etwa so wie das Nutzen eines Schraubendrehers vorstellen.

Klar man könnte jetzt für besondere Schlüssel und Türen ein extra Schlüsselbund und Lanyard … aber das ergibt wirklich keinen Sinn und macht den Wunderkey dann obsolet.

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Also ist der Wunderkey nicht immer praktisch und manchmal auch unhandlich und in einem Fall nicht nutzbar.

Aber die Idee an sich ist nicht schlecht. Bei vielen Schlüsseln wird es aber genauso wirr, wie am Schlüsselbund.

Und ja, manches Mal habe ich den Wunderkey auch verflucht und überlegt, ob ich nicht wieder zum klassischen Schlüsselbund zurückkehre. Weil sich ein loser – am Schlüsselring befestigter – Schlüssel einfach leichter drehen lässt, statt den ganzen Wunderkey.

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Man muss es mögen und sich wirklich damit anfreunden, dann ist das eventuell ein toller Begleiter.

Von der Idee, der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. Nur das Handling ist – meines Erachtens nach – nicht perfekt.

Natürlich ist das am Ende alles Geschmackssache Und mein Eindruck ist vollkommen subjektiv.

Wer mag schaut sich einfach selbst mal den Wunderkey an.