BURGTURM: „Back to the roots“ – Zurück zum Wesentlichen!

Back to the Roots - Zurück zum Wesentlichen

Für 2017 habe ich mir vorgenommen, weniger belangloses und billiges zu horten und darüber auf Blogs zu schreiben.

Ich möchte von mir und den Produkten, die ich nutze, mehr Qualität fordern. Mehr Langzeitwirkung und Dauerhaftigkeit, mehr Produktionsqualität, mehr Achtung auf Herkunft und Tradition. Das gilt im Umkehrschluss also auch für BURGTURM.

Das bedeutet: Weniger Kleinkram, Ramsch, Gedöns um mich versammeln. Nicht das zwanzigste billige Smartphone und obsolete Elektronikgedöns verbloggen, sondern mehr Fokus auf qualitative und gute Produkte legen.

Es wird – so der Plan – der Anspruch an BURGTURM und mich etwas höher geschraubt. Etwas mehr Achtsamkeit einfließen, etwas mehr Gelassenheit in Sachen Bloggen passieren und letztendlich der Fokus auf das Wesentliche gelegt.

Sich langsam aber sicher von der mehr und mehr oberflächlichen Like-Angeber-Abo-Onlinewelt verabschieden und aufs Wesentliche konzentrieren.

Tweet vom

Die Maxime von BURGTURM war von Anfang an. Mach das, was du möchtest und so wie du gern ein gutes Blog sehen würdest.

Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen. Danke für die lobenden Worte, von denen ich auch einige unter Meinungen zusammengefasst habe. Der letztjährige Zuspruch via Facebook hat mich auch gefreut.

Facebook Lob

Aber auch bin ich es leid oft als erstes über Zahlen definiert zu werden, anstatt über die erbrachte Leistung.

Ich bekomme oft Anfragen zur Kooperation. Viele sind toll. Aber bei manchen Anfragen frage ich mich, warum?

Wenn sich dann in Gesprächen bzw. beim Nachfragen ergibt, dass es am Ende nur um breite Streuung statt um den Blog und den Menschen dahinter geht, habe ich da keine Lust zu. Diese kurzfristige Aufmerksamkeit, die in Form von viralen seeding erkauft wird, nervt mich einfach.

Ja, mich nervt die Definition von Menschen über Vanity Metriken in Form von Likes, Abos, Herzchen, Fans und dieses ganze Möchtegern-Influencer Gedöns.

„Influencer“ kann man sich guten Gewissens nennen, wenn man Michelle Obama heißt, komponiert wie der neue Mozart oder man den Nahostkonflikt gelöst hat. Aber nicht, wenn es darum geht, 14-Jährige in der Annahme zu bestärken, dass sie sich ohne ein bestimmtes Paar zerrissener Jeansshorts oder den neuen Mango-Marshmallow-Duschschaum nicht mehr in die Schule trauen können.

Julia Hackober

Julia Hackober hat es nämlich in ihrem Artikel Allein das Wort „Influencer“ ist schon gefährlich! genau auf den Punkt gebracht.

Ebenso war ich es erneut leid, mir mit manchen Leuten ominöse Diskussionen über Preise zu liefern.

Blogge dies umsonst. Wir machen dir dieses fantastische Kooperationsangebot, welches du unmöglich ablehnen kannst. Du bekommst einen 20 Amazon-Gutschein oder 50 Euro Rabatt bei einer Bestellung bei uns usw.

Viele wollen es immer noch umsonst für einen warmen Händedruck oder einen Link. Die alte Leier. Man kennt, als ernsthafter Blogger, dieses Gebaren zu genüge.

Meine Antwort bleibt die gleiche: Nein!

Warum das so ist und warum ich nicht für ein Apfel und ein Ei blogge kann man nach wie vor hier unter Werbung & PR lesen. Die Kernpunkte:

An unbezahlten Platzierungen von Werbeartikel, sowie Leihstellungen kann das von mir erstellte und betreute Blog BURGTURM leider nicht teilnehmen. Das ist nicht standesgemäß!

Ein Honorar oder entsprechende Gegenleistung hingegen zeigt den Respekt vor meiner Arbeit und der kreativen Leistung, Ihr Produkt entsprechend und ansprechend zu präsentieren.

Lobschreiberei für minderwertige Produkte und warme Händedrücke gibt es auf meinen Seiten nicht. Ich arbeite in der Regel nicht umsonst. Oder tun Sie das?

Es wird immer meine Meinung – ob gut oder schlecht – zum Produkt veröffentlicht. Das ist Ehrensache und verdeutlicht die Ernsthaftigkeit des Kooperations-Prozesses.

Warum soll ich mich hinsetzen und umsonst oder für einen Winzbetrag für eine Firma arbeiten, die sonst auch Tausende für Print und TV Werbung oder online ausgibt?

Dabei ist völlig egal, wie viele Likes, Abos, Reichweite etc. BURGTURM hat. Die Arbeit von mir soll anständig vergütet werden.

Als ich im Dezember 2016 zugegebenermaßen etwas großmäulig via Twitter ein Statement verkündete, keimte wohl bereits bei mir der Wunsch auf, etwas zu ändern.

„Ab 2017: Blog-Artikel & Rezensionen ab 500 Euro! Bin es echt leid, mit PR-Aushilfen über 20 Euro und Tütensuppen-Honorare zu diskutieren!“

BURGTURM ist gut! Das habe ich mir erarbeitet. So wollte ich es! Und daraus resultiert auch, dass meine Arbeit etwas wert ist!

Nachdem ich Ende des Jahres mit dicker Grippe und diversen doofen Nebenerscheinungen mehr als 4 Wochen abseits der Spur war, reiften diverse Gedanken.

Es ergaben sich durch Gespräche mit Kunden und anderen interessante Konstellationen, von denen man hier auf BURGTURM in Zukunft mit ziemlicher Sicherheit auch einiges mitbekommen wird.

Um mal den Slogan „Focus on the good“ der sehr gelungene letzten Ausgabe der Selvedge Run auszuleihen.

BURGTURM wird den Fokus auf das Gute legen!