Bulleit Bourbon: Ein einzigartiger Bourbon. Der Frontier Whiskey!

Bulleit Bourbon Frontier Whiskey

„Bourbon schmeckt nicht!“ Das sagen viele. Viele auch einfach so, weil sie es unwissend nachplappern. Schottischer Whisky ist der beste und so weiter. Aber es gibt durchaus Bourbon und Whiskey der schmeckt!

Der Frontier Whiskey Bulleit ist einer dieser Whiskeys, die es nicht nur mir angetan haben. Der Geschmack ist entgegen der sonstigen bekannten Bourbons weicher und etwas anders. Runder und auch milder. Der Bulleit Rye ist dafür etwas herber in meiner Empfindung.

Bulleit Bourbon Frontier Whiskey

Aber ich mag sie beide. Besonders auch die Flaschen. Ich lieber so ein Design. Klassisch, stilvoll ohne künstliches Tamtam und Brimborium. Es erinnert einen an einen guten Western und an die Saloons in diesen Filmen.

Inspiration für die Flasche mit Korkenverschluss lieferten die Mitte des 19. Jahrhunderts in Pennsylvania und Ohio hergestellten Glasgefäße – eine Ode an die „Frontier Whiskey“-Tradition von Bulleit, die ihren Ursprung im damaligen Grenzland (Frontier) Kentucky nahm.

Zitat: Amazon

Der Gedanke und die Ausrichtung hinter dem Marketing von Bulleit spricht mich jedenfalls an. Auf der Selvedge Run und auch auf dem Pure & Crafted Festival ist Bulleit ein guter Partner und passt meines Erachtens dort genau.

So gesehen alles richtig gemacht und Bulleit ist auch vorher schon einer meiner Lieblings-Bourbons geworden. Danke Bulleit!

Geschichte und Marketing:

Tom Bulleit gab in den 1990ern seine Arbeit als Anwalt auf und begann – eigenen Angaben zufolge –, nach Rezept seines Urgroßvaters August Bulleit Bourbon-Whiskey zu produzieren. Ob Augustus Bulleit wirklich existierte und ob er tatsächlich Whiskey brannte, ist allerdings unklar. Diageo kaufte Bulleit 1997. Seitdem ist Bulleit einer der am stärksten expandierenden Premium-Whiskeys am Markt. Seit 2011 lässt Diago auch Rye Whiskey produzieren.

Beworben wird die Marke mit Tom Bulleit, Nachfahre einer Brennerei-Familie aus dem 19. Jahrhundert, auf deren Rezept zufolge der heutige Bulleit-Whiskey beruht. Eine Eigenschaft, die bei der Werbung hervorgehoben wird, ist Anti-Established. Im Gegensatz zu anderen Marken wird nur wenig offensives Marketing betrieben. Im Vergleich zu anderen Premium-Whiskeys sticht der günstigen Preis und das Flaschendesign mit hohem Wiedererkennungswert hervor.

Quelle: Wikipedia über Bulleit

Das der Whiskey günstig ist (um die 20 Euro), ist in meinen Augen kein Kriterium. Es gibt wesentlich teurere schottische Whiskys, die dann aber aus ominösen Gründen mit Farbstoff versehen sind und zu allem Übel auch nicht schmecken.

Geschmack ist alles! Und da gibt es immer wieder Diskussionen, weil Geschmäcker eben verschieden sind. Mir schmeckt Bulleit. Das ist für mich relevant! Daher kann ich ihn hier auf BURGTURM auch empfehlen.

Trivia:

Im 2012 erschienenen Film Shootout – Keine Gnade mit Sylvester Stallone trinkt der Held James Bobo am liebsten Bulleit (Homophon zu bullet) und hat in Bars seine eigene Flasche dabei, weil die Marke nicht im Sortiment verfügbar ist.

Das kam mir irgendwie bekannt vor. Schon so mancher Barkeeper schaute mich verdutzt an, als ich nach Bulleit fragte. Wohingegen es in der Bar im Ritz-Carlton Bulleit gibt.

Manche munkeln, dass man die Bulleit Flaschen auch sehr gut als dekoratives Element wiederverwenden kann.

Bulleit Bourbon Frontier Whiskey

Ich mache das! Milch oder Saft eingefüllt, auf den Tisch gestellt und der Überraschungsmoment ist gelungen. Selbstverständlich sind die Flaschen auch auf Fotos immer wieder ein Hingucker.

P.S. Bulleit kaufe ich so für meine Hausbar. Dieser Artikel entstand aus meiner Intention. Allerdings hat mir Bulleit einmal eine Flasche Rye zur Verfügung gestellt und dafür meinen Dank. Dies nur der Form halber.