Bartpflege: Bürste, Öl, Kamm & Shampoo. Erste Schritte mit dem Bart!

Mac Josetty

Folgende Frage wurde mir via Facebook gestellt: „Worauf sollte ich beim Bürsten-, Kamm-, Bartöl- und Bartshampookauf achten? Mac, muss ich bei der Anwendung was beachten?“

Wichtig ist: Das es dir gefällt und dir und deinem Bart gut tut!

Eine pauschale Aussage kann und will ich da nicht treffen. Jeder Bart ist anders und jeder mag verschiedene Borsten und Düfte.

Mit einem normalen Bartkamm aus gutem Holz reicht es für den Anfang völlig. Als Bürste würde ich eine mittelweiche bevorzugen. Wildschweinborste. (Achtung, es gibt auch Menschen die allergisch auf Tierhaare/Borsten reagieren).

Vor dem Waschen einmal kurz mit dem Kamm durchkämmen, damit lose Haare raus sind.

Dann mit warmen Wasser den Bart waschen, Beim Shampoo entsprechend der Bartlänge die Menge wählen. Walnussgroß reicht bei mir. Es soll sauber werden und am Ende gut aussehen, mehr nicht! Shampoo einmassieren, etwas wirken lassen. Bei manchen Shampoos ist Minze enthalten, das ist im Sommer schön frisch. Gut auswaschen. Mit Handtuch abtrocknen. Nicht rubbeln und nicht föhnen!

Den Bart mit dem Kamm oder einer normalen Rundbürste kämmen.

Beim Bartöl gibt es eine reichhaltige Auswahl. Ich empfehle da für den Anfang einfach ein Set z.B. Brooklyn Soap Companys „Beard Bag“. Da ist alles drin. Der Kamm ist zwar aus Kunststoff aber auch ok. Bartöl je nach Vorlieben Bastian Beyer Beyer’s Öl, Solomon’s Beard, Wisdom, GØELDS, Beard and Shave etc.

Zur Anwendung: Das ist meist auf den Seiten oder bei den Produkten selbst beschrieben. Je nach Bartlänge und Dichte gibt es eine entsprechende Menge an Shampoo und Bartöl auf die Hand. Bei mir z.B. ca. 5-8 Tropfen Bartöl. Im Winter etwas mehr, da die Haut unter dem Bart dann auch mehr abbekommt. Mit der Bartbürste kann man dann noch einmal durchgehen. Für den Moustache kann man bei Bedarf noch Bartwachs nutzen.

Dies sind nur meine ganz persönlichen Kurzempfehlungen. Sicher gibt es noch viele andere Vorgehensweisen.