Arbeiten mit Stift & Papier: Ideen direkt ohne Umwege umsetzen

Obwohl ich quasi im Internet mehr oder weniger Zuhause bin, Technik- und Gadgetaffin bin, arbeite ich sehr gerne mit Stift und Papier.

Seit mittlerweile gut 5 Dekaden bin ich mit Stift und Papier unterwegs!

Das auch, weil ich schon immer viel zeichnete und das eine oder andere – manchmal gelungene – Werk malte. Auch beim Webdesign, dem täglichen Arbeiten mit dem Blog und anderen Dinge wie eBook, Buch- und CD-Cover kreieren, haben Stift & Papier einen festen Platz bei mir. Vermutlich ist mein Faible für diese analogen Werkzeuge auch da, weil ich wohl sonst auch recht kreativ bin. Sagt man zumindest. :)

Neben Notizbüchern, wird der Stift und das Papier immer einen festen Platz auf meinen Arbeitstischen finden.

Auch Lineal, Cutter, Radiergummi, Pinsel und Co. sind gern und oft genutzte Werkzeuge und nach wie vor treue Begleiter, sowie Unterstützter meiner mehr oder weniger kreativen Dinge, die ich tue.

Ich bin damit aufgewachsen und kenne noch die Zeit vor Computer und Smartphone.

Das war damals für uns Science-Fiction. Ein Bleistift und Papier hingegen ist auch heute noch das Maß aller Dinge, wenn es darum geht, seine Gedanken festzuhalten, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Da kann mich selbst das beste Smartphone und der beste Computer nach wie vor nicht überzeugen, dass es damit besser geht.

Ok, in Sachen Textverarbeitung ist ein Computer natürlich fein.

Wenn ich an meine ersten Gehversuche auf Vaters Reiseschreibmaschine, den dazu gehörenden Tipp-Ex Schmierereien denke, wird mir heute noch schlecht.

Ein Segen, dass er sich später eine dicke, rote IBM Schreibmaschine mit Kugelkopf und Korrekturband zugelegt hatte.

Und natürlich ein paar Jahre später den ersten PC (ein alphatronic von TA Triumph-Adler), mit Bernsteinmonitor, 2 laut knarrenden 5 1¼ Zoll Laufwerken,samt MS-DOS und der für damalige Verhältnisse State of the Art Textverarbeitung „TEX-ASS“. Dazu einen riesen Typenraddrucker. Das alles für eine Summe, mit der man auch einen Kleinwagen hätte kaufen können.

Das war mein Einstieg in die Welt in der ich heute täglich einen guten Teil meiner Zeit beruflich und privat verbringe. Aber es war auch eine schöne Zeit.

Natürlich fing alles unter DOS an. Noch heute kann ich einige Dinge machen, die damals wichtig waren. Kennt noch jemand config.sys, autoexec.bat, hymem und Co?

Trotz aller feiner Technik, die ich auch sehr gerne benutze, die mich unterstützt und mit der ich – wenn ich sie als Werkzeug nutze – Geld verdiene und ab und an ein Spielchen spiele, greife ich immer wieder gerne auf Stift und Papier zurück.